Depressionen durch Omega 3-Fettsäure-Mangel
Eine Mangelversorgung mit Omega 3-Fettsäuren führt nicht nur zu schweren Herz-Kreislauferkrankungen, sie kann auch Depressionen verursachen und das Nervensystem schädigen. Was da passiert, wie Sie sich schützen können.
Ein französisch-spanisches Forscherteam hat im Laborversuch festgestellt, dass ein Mangel an Omega 3-Fettsäuren nicht nur Schaltstellen im Hirn schädigt, sondern auch depressives Verhalten hervorruft.
Wie die Forscher weiter nachweisen konnten, schlägt sich die neuronale Störung in mindestens zwei Gehirnarealen nieder, dem sogenannten präfrontalen Cortex und dem Nucleus accumbens. Diese Bereiche sind an der Steuerung von Gefühlen, Motivation und Belohnung beteiligt. Zwischen ihnen gibt es wichtige funktionelle Verbindungen, und sie besitzen sehr viele Cannabinoid-Rezeptoren.
Diese Forschungen bestätigen die Resultate anderer klinischer und epidemiologischer Studien, die einen Zusammenhang zwischen einem Mangel an Omega-3-Fettsäuren und einer Störung des Gemütszustandes vermuteten. Dies könnte auch die Erklärung sein, warum in industrialisierten Ländern, wo die Ernährung von einem Mangel an Omega-3-Fettsäuren geprägt ist, immer mehr Störungen wie Depressionen auftreten.
Dabei lässt sich ein Mangel an Omega 3-Fettsäuren leicht verhindern, wenn Sie in Ihrer Ernährung auf omega 3-fettsäurenreiche Lebensmittel achten. Das sind:
- Fette Meeresfische wie Makrele, Hering, Lachs, Sardellen
- Mandeln und Walnüsse
- Schalentieren
- Sojaprodukten wie Tofu
- Pflanzenöle aus Raps, Nüssen und Leinsamen
- Erkundigen Sie sich nach mit Omega 3-Fettsäuren angereicherten Lebensmitteln.
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