Gelbwurst: Großer Fettanteil

Die kennt man in Süddeutschland, Hessen und Thüringen. Sie heißt Gelbwurst wegen der gelben Hülle in die sie abgefüllt wird. Gelbwurst besteht aus feinem, magerem und nur mild gewürztem Brät aus Schweinefleisch, fettem Speck sowie Rindfleisch oder Kalbfleisch-Teilstuecken. Sie wird nicht gepökelt und erhält daher beim Brühen eine helle, blassgelbe bis bleiche Farbe. Da sie sehr milde gewürzt ist, wird sie als Schonkost ausgegeben, bei Kindern ist sie auch sehr geschätzt. Frühern war in der Gelbwurst noch etwa ein Viertel der Masse aus Hirn, weshalb sie in Bayern auch heute noch als "Hirnwurst" bekannt ist. Gewürzt wird sie mit Zitrone, Salz, Pfeffer, Macis, Ingwer und Kardamom. Sie ist eine klassische "Brotzeitwurst", man isst sie mit Senf. Vom gesundheitlichen Standpunkt kann man über diese Wurst eigentlich überhaupt nichts sagen. Als zu einer modernen Ernährung gehörig würde ich sie nicht bezeichnen.

Gelbwurst hat einen ziemlich hohen Fettanteil von fast 33 g auf 100 g Wurst. Dazu kommen knapp 16% Protein und kaum Kohlenhydrate. Sie bringt es immerhin auf 377 kcal, ist also ein ungeeigneter Begleiter für eine Schlankheitsdiät. Nennenswert ist nur ihr Gehalt an Vitamin E.

Da Gelbwurst eine ziemlich fette Sache ist, die ansonsten kaum wertvolle Inhalts- oder Vitalstoffe enthält, sollte man sich beim Verzehr zurückhalten.

Wir geben deshalb auch keine Rezeptempfehlungen

Ernährungsampel Rot