Obst

Gesunde Lebensmittel

Trauben sind die beste Stressnahrung

Zugegeben, in gepresstem und vergorenem Zustand können Trauben ein Hochgenuss sein. Aber auch als Obst sind sie wirklich wunderbar. An einem heißen Spätsommertag, eisgekühlte Weintrauben zum knabbern - das ist wirklich toll. Inzwischen weiß die Medizin-Forschung natürlich längst, das Trauben nicht nur gut schmecken, sondern dass sie auch sehr gesund sind.

Apfel gegen Alkoholkater

Nein, den Doktor kann er nicht ersetzen - aber er kann ihn gewaltig entlasten: Unser guter alter Apfel. Er ist eben nicht nur eine Lebensmittel, sonder auch eine Naturmedizin gegen viele Gesundheitsprobleme. Der Apfel gehört seit Jahrtausenden zu unseren Kulturpflanzen. Er wurde eingelagert, diente früher bis spät in den Winter hinein als Vitaminspender, dessen Lagerung eine Kunst war.

Kirsche: Sehr gesund für Kinder

Man kann sie einfach vom Baum pflücken und aus der Hand essen, man kann sie kochen, zu Marmelade machen, konservieren, im Kuchen verbacken - oder sie zu einem herrlichen Schnaps brennen: Die Kirsche. Bereits in der Steinzeit wurde sie gesammelt und gegessen, als Kinder haben wir sie in Nachbars Garten geklaut.

Walnuss: Gesundes Fett für Hirn und Herz

Sie waren schon fast verschwunden, dem Schlankheitswahn wegen ihres Fettgehalts zum Opfer gefallen: Die Walnuss. Jetzt, nachdem sich das Wissen um die Wichtigkeit der Omega 3-Fettsäuren für eine moderne Ernährung immer mehr verbreitet, sind sie wieder voll da: Walnüsse werden dringend als Aufbaunahrung fürs Gehirn empfohlen. Sie sind einfach ein wunderbares Naturprodukt.

Aprikose für die Sehkraft

Sie hat einen weiten und langen Weg von Nordost-China über Armenien, die Türkei, das Römische Reich zurückgelegt, bis sie endlich nach Jahrtausenden Süd- und Mitteleuropa erreichte: Die Aprikose. Ihre Haupterntezeit dauert von Juni bis Mitte September. Die sehr aromatische und süße Frucht ist im Sommer ein Hochgenuß als Kompott, als Zugabe zum Nachtisch und als Eis verarbeitet.

Ananas für die Super-Diät

Ach ja, die Ananas. Von einer absoluten Luxusfrucht auf dem Tisch der Reichen ist sie schon längst zu einem alltäglichen Bestandteil unserer modernen Ernährung geworden- Ananas verzehren wir zum Frühstück, als Dessert nach einem schönen Abendessen, wir trinken Ananassaft und man kann sogar eine Ananas-Diät machen.

Himbeeren helfen bei Magen- und Darmentzündungen

Eine süße Verführung, die während des Sommers bis in den Oktober hinein auf unseren Tisch kommt: Die Himbeere. Reife Himbeeren haben einen fast unwiderstehlichen Duft und Geschmack. Sie wachsen wild (kleine Waldhimbeeren) oder größer als Züchtung in unserem Garten oder in Obstplantagen.

Heidelbeeren schützen die Harnwege

Es gibt sie als Züchtung, man kann sie aber auch selber pflücken: Die Heidelbeere, auch Blaubeere genannt. Sie gehört schon seit vielen Jahrtausenden zur menschlichen Ernährung. Wildwachsende Heidelbeeren sind kleiner als in Plantagen angebaut, und wohlschmeckender. Die Pflanze ist sehr widerstandsfähig und wächst in Höhen bis zu 2 300 Meter.

Schwarze Johannisbeere: Hilfe gegen Demenz

Wir kennen diese wunderbare Gartenfrucht wohl vor allem als Belag der Linzer Torte und als Cassis-Sirup oder Cassis-Likör. Der dient neben dem Champagner als zweite Komponente des berühmten "Kir royal". Sie wird bei uns etwa seit dem 16. Jahrhundert in Gärten angepflanzt und kultiviert. Der Saft der Schwarzen Johannisbeere wird als Limonade, Marmelade und Gelee verwendet.

Brombeere: Starke Immunkraft

Wir kennen sie noch aus Omas Garten, und sie gehören zu den schönsten Kindheitserinnerungen: Die dunkelrote, saftige Brombeere. Eine Frucht, die es in sich hat. Sie schmeckt wunderbar, sie ist anspruchslos und sie ist so unglaublich gesund, daß man sie fast auf Rezept bekommen müsste.

Preiselbeeren: Gesundheit die schmeckt

Im Herbst haben Preiselbeeren auf unseren Tellern ihre Hochsaison: Sie passen super zu Wildgerichten (Rehrücken), zum Wiener Schnitzel und zu anderen Fleischgerichten. Auch zu Käse (gebackener Camembert) passen sie gut. Aber auch als Marmelade oder Gelee werden Preiselbeeren gerne gegessen. Roh sind sie eigentlich nicht genießbar, weil sie schon sehr sauer sind.

Holunder: Naturmedizin pur

Kaum eine Frucht ist in der modernen Ernährung so vielfältig zu verwenden wie der Holunder (in Süddeutschland auch Holler genannt). Im Frühjahr nutzen wir die weißen Blütendolden für Tees und in Bierteig ausgebacken als einen leckeren Nachtisch. Aus Omas Zeiten kennen wir den Holundersaft als Heilmittel bei Husten und Fieber.

Weintrauben schützen vor Karies

Weintrauben schützen vor Karies

Sie sind ein Hochgenuß und viele Menschen machen jedes Jahr eine Kur damit: Die Weintrauben, die viel eher Weinbeeren genannt werden müssten. Vor allem in den Monaten September, Oktober bis in den November hinein kommen sie erntefrisch auf den Tisch. Weintrauben sind uralte Kulturpflanzen, vor allem im europäischen Kulturkreis.

Melone: Vitaminbombe gegen den Durst

Melone: Vitaminbombe gegen den Durst

Von einer exotischen Frucht sind sie längst zu einer allen zugänglichen köstlichen Speise geworden: Die Melonen. Es gibt sie als Wasser-, Honig- (oder Zucker-) und Netzmelonen. Sie sind erfrischen, sehr saftig und wegen ihres Vitamin- und Mineralstoffgehalts auch sehr gesund. Reife Melonen klingen hohl und dumpf, wenn Sie daran klopfen, unreif geben kaum einen Ton von sich.