Hafer spendet schnelle Energie

Hafer spendet schnelle Energie
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Die Engländer bleiben eisern dabei: Haferbrei (Porridge) gehört zu einem ordentlichen Frühstück, in der Army gibt es den jeden Morgen. Die Engländer haben recht. Auch wir erleben, dass dieses Getreide - das jahrzehntelang fast nur noch an Pferde verfüttert wurde - wieder auf unsere Teller kommt. Dafür gibt es gute Gründe: Hafer wächst pflegeleicht, er hat unendlich viele wichtige Inhaltsstoffe, er ist sehr gesund, er ist sehr nahrhaft und er ist bekömmlich. Als Haferschleim wirkt er bei Magenbeschwerden und -entzündungen schon fast wie eine Medizin. Und als ein Hauptbestandteil des morgendlichen Müslis gehört Hafer schon längst zur modernen Ernährung vieler Menschen.

Nahrhaft mit viel Folsäure

Hafer ist eine nahrhafte Sache: 100 Gramm haben 377 kcal und immerhin 12.6 Gramm Eiweiß. Er hat 56 Gramm Kohlenhydrate, dafür wirklich 0,00 Cholesterin. Natrium hat er nur 8 Milligramm, dafür aber 355 Milligramm Kalium 342 Milligramm Phosphor und 129 Gramm Magnesium. Er hat einen sehr Anteil ungesättigter Linolsäure in seinen Fetten. Beachtlich ist sein Gehalt an B-Vitaminen, vor allem an Folsäure. 100 Gramm Hafer decken 40% des Tagesbedarfs Thiamin für die Nerven. Ebenfalls reichlich vorhanden ist Vitamin E.

Ein natürliches Dopingmittel

Mit diesen Inhalts- und Wirkstoffen ist Hafer ein ziemlicher Alleskönner. Er ist leicht verdaulich (Babies und Kleinkinder), er spendet sehr schnell viel Energie über sein Fett und die Kohlenhydrate, er ist nahrhaft. Wegen seines geringen Natrium- und hohen Kaliumgehalts ist er gut für Nieren- und Bluthochdruckkranke. Die Folsäure djent der Blut- und Zellbildung und das Antistress-Vitamin Panthotensäure stärkt die Nerven. Hafer gilt als "natürliches Dopingmitte" weil er die Muskelkräfte stärkt. Früher bestand die Unterwegsverpflegung auf Langstrecken-Fahrradrennen (Tour de france) aus Mineralwasser, Haferschleim, Eigelb und Rotwein. Das Haferstroh wird aufgrund seines Kieselsäuregehalts und der Saponine (Avenacoside) als Tee und Bad bei Hautleiden mit Juckreiz, Kopfgrind, Blasen- und Prostatastörungen, Rheuma, Ischialgie und Gicht eingesetzt.

Zwei Rezepte für Haferspeisen

Hafersuppe mit Karotten

Zutaten für 4 Personen:
Vier gehäufte Esslöffel Hafer, 60 Gramm Butter, zwei Zwiebeln, vier mittelgroße Karotten, drei TL gekörnte Brühe, ein Liter wasser. gerieben Muskatnuss, ein halber Bund Petersilie, eine Prise Majoran, Salz und Pfeffer zum Abschmecken.

Zubereitung:
Zwiebeln schälen und fein hacken. Die Karotten waschen, schälen und grob reiben. Den Hafer sehr fein schroten. Die Zwiebeln in der Butter andünsten. Den Haferschrot dazugeben und ebenfalls kruz anrösten. Das Wasser dazugießen. Die Karotten hinzufügen. Alles einmal aufkochen lassen, dann bei schwacher Hitze zugedeckt 3 bis 4 Minuten köcheln lassen. Mit gekörnter Brühe, Muskat und Majoran abschmecken. Die Petersilie fein schneiden, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hafersuppe mit der Petersilie bestreut servieren.

Haferbrei zum Frühstück

Zutaten für eine Person:
150 g Milch, drei EL Haferflocken, Apfelstücke oder -mus, eine Prise Zimt, eine Prise Salz.

Zubereitung:
Die Milch mit den Haferflocken aufkochen lassen, bis ein Brei entsteht, dann die klein geschnittenen Äpfel oder das Apfelmus unterrühren, mit Salz und Zimt abschmecken.

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