Heidelbeeren schützen die Harnwege
Es gibt sie als Züchtung, man kann sie aber auch selber pflücken: Die Heidelbeere, auch Blaubeere genannt. Sie gehört schon seit vielen Jahrtausenden zur menschlichen Ernährung. Wildwachsende Heidelbeeren sind kleiner als in Plantagen angebaut, und wohlschmeckender. Die Pflanze ist sehr widerstandsfähig und wächst in Höhen bis zu 2 300 Meter. Von Juli bis September ist sie eine wunderbare Frucht, die gut schmeckt und darüber hinaus voller natürlicher Heilkräfte steckt. Heidelbeeren halten sich nach dem Pflücken nicht lange, sie sollten rasch verzehrt werden. Man kann die reifen Beeren aber auch trocknen und als Heilmittel einsetzen. Es sind zwar keine Fälle bekannt, trotzdem sollte man selbstgepflückte Heidelbeeren wegen der Fuchsbandwurmgefahr gründlich waschen.
Heidelbeeren haben null Cholesterin
100 g Heidelbeeren haben 42 kcal und 84 g Wasser. Dazu kommen 5 g Ballaststoffe und etwa acht g Fruchtzucker. Heidelbeeren enthalten kein Cholesterin, viel Vitamin C, Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Besonders wichtig für ihre Naturheilkraft sind ihre Pflanzenfarbstoffe, die Anthocyane. Deren große Bedeutung wird immer mehr erkannt. Sie hat auch viele Gerbstoffe.
Heidelbeeren gegen Nachtblindheit
Die frischen Beeren regen die Verdauung an, während getrocknete Heidelbeeren gegen Durchfall gut sind. Heidelbeeren senken den Cholesterinspiegel, völlig ohne Nebenwirkungen. Wegen ihrer Gerbstoffe kann man sie äußerlich gegen Hautentzündungen einsetzen. Ihre Proanthocyanidine verhindern Blasenentzündungen. Heidelbeeren stärken das Immunsystem, schützen vor Herzinfarkt bei Kreislaufproblemen. Nach medizinischen Studien wurde erkannt, daß sie auch den Stoff Lutein enthalten, der schützt vor Nachtblindheit und vor der Makuladegeneration. Sie sehen: Heidelbeeren gehören unbedingt zu einer modernen Ernährung, denn sie sind von sehr starker Heilkraft.
Zwei Rezepte mit Heidelbeeren
Heildelbeeren mit Quark
Zutaten für vier Personen:
300 g Heidelbeeren /frisch oder tiefgefroren), ein Pfund Magerquark. zwei EL Honig, zwei EL Zucker, eine Messerspitze Zimt.Zubereitung:
Die Heidelbeeren mit dem Honig, dem Zucker und dem Zimt ganz kurz aufkochen, dann unter den Quark mischen, kalt servieren.
Heidelbeer- Schmarrn
Zutaten für vier Personen:
80 g Mehl, 200 g Heidelbeeren, ein Achtelliter Milch, ein EL Honig, vier Eigelb, ein EL geriebene Zitronenschale (Bio), etwa Salz, ein Glas Schnaps (am besten Heidelbeergeist), zwei Eiweiß, Vanillezucker, 40 g Zucker, 40 g Butter.Zubereitung:
Mehl, Milch und Honig in einer Schüssel verrühren. Das Eigelb unterrühren und mit Zitronenschale und 1 Prise Salz würzen. Heidelbeergeist sowie Vanillezucker unterrühren. Das Eiweiß mit 20g Zucker sehr steif schlagen und vorsichtig unter den flüssigen Teig rühren. 20g Butter in einer Pfanne zerlaufen lassen. Die Heidelbeeren darin ganz kurz anschwitzen, den Schmarrnteig darüber gießen und leicht verrühren. Einige Minuten garen lassen bis sich der Teig vom Pfannenboden löst. Mit einem Pfannenwender in 4 Teile teilen. Die Teile vorsichtig wenden. An der Seite die restliche Butter in die Pfanne geben und mit den restlichen 20g Zucker bestreuen. Den Zucker leicht karamellisieren lassen und unter den Schmarrn laufen lassen. So macht es Starkoch Johann Lafer.
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