Joghurt: Der Darm-Helfer
Joghurt ist aus unserer modernen Ernährung nicht mehr wegzudenken - aber Joghurt ist nicht gleich Joghurt. Sie sollten auf Bio-Joghurt umsteigen und Sie sollten auch auf fettarmen und fettreduzierten Joghurt umsteigen. Denn das, was Joghurt für uns so wertvoll macht, das hat mit seinem Fettgehahlt nichts zu tun. Die normalen 3,5 bis 3,8 Prozent sind halt ziemlich viel. Wenn Sie einen Becher mit 125 Gramm essen, dann haben rund fünf Gramm reines Fett zu sich genommen. Das summiert sich. Ansonsten ist Joghurt so beliebt, weil er gesund ist, weil er schmeckt und weil er zu einer modernen Ernährung passt. Vor allem unserem schwer arbeitenden und oft überlasteten Darm ist er ein großer Helfer. Wenn Sie Jogurt in 500 Gramm-Portionen kaufen, achten Sie darauf, daß er in dunklen Flaschen ist: Lichteinfluss beeinträchtigt den Geschmack und die Inhaltsstoffe negativ. Sind dem Joghurt Früchte zugesetzt, dann achten Sie unbedingt auf den Zuckergehalt, der kann nämlich ziemlich heftig sein. Dann sind auch oft Aromastoffe zugesetzt. Wenn Sie Joghurt zu einem Ihrer täglichen Nahrungsmittel machen wollen, dann sollten Sie sich informieren, wie Sie ihn selbst herstellen können. Denn dann ist er wirklich natur.
Magermilchjoghurt hat nur 54 kcal
150 g fettarmer Joghurt (1.5% Fettanteil) hat nur 75 kcal, Magermilchjoghurt sogar nur 54. 100 g Joghurt entrahmt enthalten: 1 000 mg Vitamin C, 100 mg Vitamin E, 360 mg Vitamin B 6, 170 mg Kalium, 140 mg Calcium, 100 mg Phosphor. Wichtig ist sein hoher Zinkanteil von 450 mg. Er hat kaum Kohlenhydrate, dafür sehr viel Eiweoß, das vom Körper leicht aufgenommen wird. Das Besondere am Joghurt aber ist sein Bestand an Milchsäurebakterien.
Bakterien für den Darm
Mit seinen Bakterienstämmen wirkt Joghurt sehr positiv auf die Darmflora ein. Die ist besonders schwach nach Durchfall oder nach einer Behandlung mit Antibiotika, oder nach einer Vergiftung durch Fäulnisbakterien. Die probiotisch gezüchteten Stämme des Joghurts überleben den Angriff der Verdauungssäfte und besiedeln für einige Tage den Darm, wo sie die geschädigte Darmflora positiv beeinflussen. Deshalb sollten Sie regelmäßig Joghurt essen. Mit seinen Vitaminen und Mineralstoffen ist Joghurt positiv fürs Immunsystem, stärkt Herz und Kreislauf und ist gut für die Nerven. Sein Kalziumgehalt ist gut für Knochen und Zähne, das Kalium reguliert den Wasserhaushalt im Körper. Alles in Allem ist Joghurt ein absolut positives Nahrungsmittel.
Zwei gesunde Joghurt-Rezepte
Gekühlte Tomatensuppe
Zutaten für 4 Personen:
Der Saft einer ganzen Zitrone, einige Spritzer Tabasco, Salz, Pfeffer, ein Schuß Olivenöl, 500 g Tomaten ohne Haut, 200 g Bio-Joghurt, einige frische Basilikumblätter.Zubereitung:
Tomaten und Basilikumblätter pürieren, den Zitronensaft dazu geben, den Joghurt unterrühren mit den Gewürzen abschmecken, einige Spritzer Tabasco dazu geben. Im Kühlschrank runterkühlen, kalt servieren.
Joghurt-Gyros
Zutaten für 4 Personen
500 g Bio-Joghurt, ein Eisbergsalat, ein Pfund Rindfleisch, drei Zehen Knoblauch, Gewürze, Öl.Zubereitung:
Das Gyrosfleisch in der Pfanne anbraten, den Eisbergsalat klein schneiden. Gyrosfleischund Salat in eine Schüssel geben, Joghurt darüber verteilen, Öl, Salz und Pfeffer dazu geben, die Knoblauchzehen zerdrücken und darunter mischen. Dazu geröstetes Weißbrot reichen.
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