Makrele gegen Infarkt und schlechtes Cholesterin
Eine Speisefisch der eher unedlen Art, vergleichbar dem Hering. Mit einem Wort: Ein "arme Leute-Essen". So war das früher. Makrele wird vorwiegend geräuchert verzehrt, auf Volksfesten (Oktoberfest) wird sie vom Holzkohlengrill als "Steckerlfisch" angeboten. Da sie ein sehr fettes und festes Fleisch hat, wird sie aiuch (wie die Sardine) in Öl eingelegt und so angeboten. Erst seit einigen Jahren hat die Ernährungswissenschaft erkannt, daß gerade die Makrelen für eine gesunde Ernährung von sehr großer Bedeutung ist. Der Grund: Die Makrele hat einen unglaublich hohen Anteil von ungesättigten Fettsäuren in ihrem Fleisch gespeichert. Damit ist sie sehr wichtig in der Bekämpfung und Regulierung eines zu hohen Cholesterin-Spiegels, bei Bluthochdruck, bei der Bekämpfung von Arterienverkalkung und der Vorbeugung gegen Infarkt und Schlaganfall. Sie können sich mit einer Makrelen-Diät gesund essen.
Eine Makrelen-Diät
Sie können mit einer Makrelen-Diät zu hohen Blutdruck senken. Dazu raten viele Ärzte schwangeren Frauen, die zu hohe Blutdruckwerte haben, weil sie keine Medikamente einnehmen dürfen. Sie müssen dann über einen längeren Zeitraum (etwa 3 Wochen) 3 mal die Woche 250 Gramm gegrillte oder gebratene Makrele konsumieren. Die Omega-3-Fettsäuren werden von unserem Stoffwechsel in hochaktive Reglerstoffe umgewandelt. Und die wirken sich so posistiv auf den Blutdruck aus. Etwa ein Prozent des Körpergewichts einer Makrele sind reine Omega 3-Fettsäuren.
Omega 3-Fettsäuren: Gegen Infarkt und schlechtes Cholesterin
* Omega 3-Fettsäuren sind für uns lebensnotwendig. Da der Körper sie nicht selbst herstellen kann, müssen wir sie essen. Zum Beispiel in der Makrele. Der tägliche Bedarf wurde mit etwa 300 Milligramm festgestellt. Den decken Sie mit zwei Mahlzeiten pro Woche mit jeweils etwa 200 Gramm Makrele.
* Essen Sie weniger tierische Fette und dafür zum Beispiel Makrele, sinken die Triglycerid und "schlechten" LDL-Cholesterinwerte im Blut. Damit beugen Sie aktiv der Arteriosklerose vor. Die in den Omega 3-Fettsäuren enthaltene Docosahexaensäure und die Ekisoapentaensäure die erweitern die Blutgefäße und verbessern die Fließeigenschaften des Blutes. Das hilft gegen Durchblutungsstörungen.
* Die Omega 3-Fettsäure DHA hat eine sehr positive Wirkung auf die Augen. Auch bei chronischen Entzündungen haben Omega 3-Fettsäuren eine positive Wirkung (Schuppenflechte, rheumatoider Aerthritis).
* Omega 3-Fettsäuren können blutdrucksenkend wirken und reduzieren so das Risiko von Herz-Kreislauferkankungen.
Hier zwei leckerer Makrele-Rezepte, leicht zum Nachkochen
Gepfefferte Makrele in Alufolie
Zutaten für 4 Personen: 4 ausgenommene Makrelen (600 g), ein Bund frischen Dill, eine Tasse bunte ganze Pfefferkörner, eine Bio-Zitrone, eine Prise Salz, Olivenöl.
Zubereitung:
Die Makrelen auf vier große Blatt Alufolie legen. Mit Salz würzen. Den Dill waschen und im Ganzen auf die Makrelen in den Innenbereich der Fische verteilen. Den Pfeffer im Mörser zerstoßen und auf die Fische verteilen. Mit dem Olivenöl die Fische beträufeln und die Folie gut verschließen. Auf einem Backblech bei geringer Temperatur (ca.140 Grad) eine halbe- bis dreiviertel Stunde im Backofen garen, in der Folie servieren. Dazu passen Kartoffeln oder Stangenbrot. Die Zitrone vierteln und zum Beträufeln dazu legen.
Makrele in Knoblauch-Peperoni-Zwiebel-Sauce
Zutaten für 4 Personen: 4 mittlere Makrelen, grobes Salz, vier große rote Peperoni entkernen, zwei mittelgroße Zwiebeln, acht Knoblauchzehen, Olivenöl, drei einen Zentimeter dicke Ingwerscheiben, sechs Esslöffel Tomatenmark. zwei Esslöffel Zitronensaft, ein halber Liter Wasser.
Zubereitung: Makrelen waschen, Haut einschneiden und mit Salz ( nach Geschmack ) einreiben. Danach knusprig braten, auf einen Teller legen. Peperoni, Zwiebel und Knoblauch im Mixer pürieren. Die Masse in Öl dünsten. Dazu: Ingwer, Tomatenmark, Zitronensaft und Wasser. Wenn es köchelt, Makrelen reinlegen, ziehen lassen, bis die Sauce dicklich wird. Beilage: Salate oder Gurkenscheiben.
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