Paprika gegen Helicobacter

Früher ein Exote, heute normaler Bestandteil einer modernen Ernährung. Das Gemüse kommt sehr oft auf den Tisch - und das zu recht. Paprika wird das ganze Jahr über angeboten, wir essen die roten, gelben oder grünen Früchte als Salat, als Gemüse, als Beilage oder auch als Hauptgericht. Sie sollten Paprika immer langsam und gut kauen, bekommen Sie trotzdem Verdauungsprobleme, dann hilft folgender Tipp: Kurz blanchieren und dann die äußere Haut abziehen. Paprika sollten Sie nicht länger als einen Tag lagern, sonst gehen die wertvollen Inhaltsstoffe verloren. Paprika sind - wie übrigens auch Sauerkraut - sehr wertvoll wegen des Vitaminreichtums und der positiven Wirkung auf die Verdauung. Wenn Sie sich etwas besonders Gutes tun wollen, dann ersetzen Sie beim Fernsehen die gesalzenen Chips durch Streifen geschnittenen Paprikas. Sie können sich Ihren Paprika auch auf dem Balkon selber ziehen. Es gibt die Paprika als Gemüse-, Tomaten-, Gewürz- oder als Süßpaprika.

Paprika hat viel Zink

Die wichtigsten Vitamine der Paprika sind Beta-Karotin, Vitamin C und E. Dazu kommt das Spurenelement Zink, der Mineralstoff Kalium und vor allem das Capsaicin, das der Frucht die Schärfe gibt. 100 g Paprika haben nur 27 kcal, 6,4 g Kohlenhydrate, ein g Eiweiß und 0,2 Fett. Ballaststoffe hat er zwei Gramm. Dafür fast 90 g Wasser.

Paprika: Scharf ist gut für den Kreislauf

Die Parikaschoten liefern uns Wirkstoffe (Vitamine und Mineralien) gegen Stress und Kreislaufprobleme. Sie helfen bei Erkältungen und stärken unsere Abwehrkräfte durch den hohen Zinkgehalt. Das Vitamin E hilft den Gelenken und das Beta-Karotin stärkt die Sehkraft. Ganz besonders wichtig aber ist das Capsaicin, das der Paprika die Schärfe gibt. Es senkt das Risiko für das gefürchtete Helicopacter pylori (Magenschleimhautentzündungen, Gastritis und Magengeschwüre) und es stärkt den Kreislauf, weil es blutverdünnend wirkt. Sie sehen: Die Parika ist mehr als nur ein würziges Gemüse - sie hat schon fast Arzneistatus.

Zwei leckerer Paprika-Rezepte

Hackfleisch mit Paprika

Zutaten für vier Personen
Ein Pfund Hackfleisch (Schwein/Rind gemischt), eine große Zwiebel, eine Dose Tomaten, geschält oder passiert, eine rote, eine grüne und eine gelbe Paprikaschote, Salz, Pfeffer, rosenscharfes und edelsüßes Paprikapulver.

Zubereitung
Das Hackfleisch in Öl anbraten. Die Zwiebel würfeln und kurz mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver (auch etwas rosenscharfes) würzen und abschmecken. Die Tomaten hinzufügen. Kurz (ca. 15 bis 20 Minuten) köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Paprikaschoten putzen und würfeln. Die Paprikawürfel hinzugeben und ebenfalls noch einmal 15 Minuten köcheln lassen.

Paprika-Huhn

Zutaten für vier Personen
Vier Hähnchenbrustfilets, eine große Zwiebel, fünf EL Margarine, ein Viertelliter Hühnerbrühe, ein Viertelliter creme fraiche, ein EL Mehl, Salz, Pfeffer und ein EL Paprikapüulver.

Zubereitung
Die gehackte Zwiebel in der Margarine anschwitzen und das Hähnchenfleisch darin goldbraun anbraten lassen, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.
Die Hühnerbrühe zufügen und alles köcheln lassen, bis das Fleisch gar ist. Dann das Fleisch herausnehmen und warm stellen. Creme fraiche mit dem Mehl mischen und unter den Bratenfond rühren und ca. 5 Min. ruhen lassen. Die Hähnchenfilets zugeben und servieren.

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