Lebensmittelüberwachung

Paprika mit Pestiziden verseucht

Paprika mit Pestiziden verseucht
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Sie können es nicht lassen: Bei den verstärkten Kontrollen von Lebensmitteln wurden jetzt in Paprika aus Spanien von der Lebensmitelüberwachung erhöhte Pestizidrückstände festgestellt. Das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz in Stuttgart teilte mit: In 8 von 44 Proben sind Rückstände des sogenannten Wachstumsregulators Ethephon nachgewiesen worden. Dieses Mittel wird eingesetzt, um Gemüse schneller reifen zu lassen. Bei Paprika ist aber nicht zugelassen, da es bei Kindern die Gesundheit beeinträchtigen kann.

Die beanstandete Ware sei unverzüglich aus dem Verkehr genommen worden, hieß es weiter. «Die Lebensmittelüberwachungsbehörden leiten alle weiteren erforderlichen Maßnahmen ein. Dazu melden wir unsere Ergebnisse auch an das europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel (RASFF), damit die EU-Kommission das Erzeugerland Spanien informieren kann», sagte Landwirtschaftsminister Rudolf Köberle (CDU).

In sechs Proben hätten die festgestellten Ethephon-Rückstände über der EU-weit gültigen und gesetzlich festgelegten Höchstmenge gelegen. Zwei dieser Proben wurden den Angaben zufolge gemäß der europäischen Basisverordnung zur Lebensmittelsicherheit als «nicht sichere Lebensmittel» eingestuft. Paprika aus Spanien werden immer wieder wegen dieser Pestizid-Rückstände aus dem Handel genommen.