Salami: Viel Fett, viel Salz

Es gibt sie in vielfältigen Variationen, es gibt italienische, es gibt ungarische, es gibt Kochsalami - immer aber steckt das Wort sale, sprich Salz im Wortstamm. Die Salami, aus der modernen Ernährung nicht mehr wegzudenken. Sie kommt ursprünglich aus Italien und enthielt früher immer Esel-, Pferde- oder Maultierfleisch. Heute wird sie aus Schweine- und Rindfleisch hergestellt und ist meistens luftgetrocknet. Allein in Italien gibt es über 40 Salamisorten. Es gibt sogar welche mit Fenchel. Je weiter südlich die Salami hergestellt wird, desto grober und schärfer wird sie. Ungarische Salami ist der italienischen nachempfunden, nur anders gewürzt. Die französische Abart verwendet nur festes rotes Fleisch von älteren Schweinen, ist mit Meersalz, Schweinespeck und Pfeffer zubereitet. Salami muß kühl und trocken gelagert werden. Im Kühlschrank setzt sie leicht Schimmel an und wird weich. Am besten lagert man sie an einem Faden aufgehängt an einem luftigen Ort. Sollte sich dann doch noch ein weißer Belag bildn, dann ist das meistens kein Schimmel, sondern ausgetretenes Salz, das Sie einfach abwischen können.

Salami enthält Cholesterin

Salami hat im Durchschnitt 439 kcal pro 100 g. Sie besteht aus 31,3 g Fett, 32 g Eiweiß, hat viel Cholesterin (117,2 g) und ist stark salzhaltig (1174 Milligramm Natrium). Sie hat kaum Vitamine aber Mineralien und Spurenelemente.

Salami bringt viel Energie

Salami ist ein kräftiges Nahrungsmittel mit einem hohen Brennwert, das viel Energie zuführt. Wegen ihres tierischen Fettes und der Salzbelastung ist es nicht empfehlenswert, all zu viel Salami in den Speiseplan einzubauen. Es gibt Salami in verschiedenen Fettstufen, auch in einer "Du darfst"-Version. Dennoch würde ich Salami nicht als gesundes Lebensmittel einstufen.

Zwei Salami-Rezepte

Eine Kartoffel-Salami-Pfanne

Zutaten für vier Personen:
200 g Salami, zehn normale Kartoffeln, zwei Zwiebeln, Öl, Salz, Pfeffer, Kümmel.

Zubereitung:
Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden, kochen, abtropfen und abkühlen lassen. Inzwischen die Salami in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und zerkleinern. Als erstes die Zwiebel mit etwas Öl anrösten, dann noch etwas Öl nachgießen und die Kartoffeln darin knusprig braten. Dann die Salami und die Gewürze dazugeben. Auf kleiner Hitze bei geschlossenen Deckel dann noch etwas ziehen lassen.

Krautnudeln mit Salami

Zutaten für 4 Personen:
Achthundert g Weißkohl, 400 g Salami am Stück, 400 g Nudeln, Salz, Pfeffer, Oregano.

Zubereitung:
Die Salami in kleine Würfel schneiden und in etwas Butter in einem großen Topf anbraten. Salami aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Weißkohl vierteln, Strunk entfernen und in Streifen schneiden. Danach in der Salamibutter andünsten und mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Danach die Nudeln kochen.
Salami und Weißkohl mischen. Abschmecken und evtl. nachwürzen. Nudeln darunter heben und servieren.

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